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No drama!

Wie das Familienleben unter Corona entspannt aber spannend bleibt
1. April 2020,

Die ersten Wochen unter Einfluss der Corona-Pandemie sind rum: Viele Familien haben gelernt, mit der neuen Situation in den eigenen vier Wänden zurechtzukommen. Besonders wichtig ist ein Alltag mit festen Strukturen, bei dem alle Familienmitglieder einbezogen werden.
Der Kinderschutzbund Düsseldorf hat dafür nochmal die wichtigsten Tipps zusammengefasst – damit der Alltag in der Familie auch in den nächsten Wochen so stress- und dramafrei wie nur möglich bleibt.

Wochenpläne für mehr Struktur

Familien sollten sich Wochenpläne zulegen, auf dem alle Aufgaben und Aktivitäten aufgelistet sind. Den können die Kinder auch selbst malen – das bietet Beschäftigung, die Spaß macht! Bereits erledigtes kann hier einfach abgehackt werden – das ist nicht nur für die Erwachsenen schön.

Kinder können helfen

Egal, ob bei der Zubereitung der Mahlzeiten oder bei der neuen Frühlingsdeko: Kinder können immer mithelfen. Weitere Tipp, wie Alltagspflichten spielerisch in den Alltag eingebaut werden können, gibt es hier.

Auf Sauberkeit und Abstand achten

Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, auf viel Sauberkeit und Abstand zu achten. Daran müssen Kinder häufiger erinnert werden. Denn Kinder denken einfach nicht daran – sie haben andere Ideen im Kopf und das ist auch gut so! Wenn sich die Kleinen an die neuen Regeln halten: Immer her mit dem Lob!
Dieses Video erklärt den Kindern besonders gut, was Corona eigentlich ist und worauf man besonders achten soll.

Kontakt zu Freunden und Familien halten

Oma und Opa sollten nach Möglichkeit während der Corona-Pandemie nicht besucht werden – zum Schutz ihrer Gesundheit. Auch der Kontakt zu anderen Verwandten und Freunden ist eingeschränkt. Familien können gemeinsam überlegen, wie man trotzdem mit den Liebsten kommunizieren kann. Zum Glück leben wir im Jahr 2020: Telefonate, Videochats oder WhatsApp sind gerade jetzt sehr hilfreich. Und trotz dieser Möglichkeiten, ist es auch schön, mal wieder einen persönlichen Brief zu schreiben oder ein selbstgemaltes Bild per Post zu verschicken. Oma und Opa freuen sich ganz bestimmt!

Ein Zeichen setzen

Für alle Menschen, denen es gerade nicht so gut geht, können Familien ein kleines Zeichen setzen. Dafür kann die Kreativität frei fließen. Zum Beispiel kann Licht ans Fenster gestellt oder ein Bild ans Fenster geklebt werden. Auch Fingerfarbe verschönert die Scheiben. „Wir denken an euch und wir schaffen das!“ – das ist auch eine wichtige Botschaft für Kinder, die vielleicht auch Sorgen haben, darüber aber nicht sprechen können.

Für weitere Vorschläge und bei allen Fragen rund um Erziehung und Familienleben ist der Kinderschutzbund Düsseldorf telefonisch erreichbar: Mo–Do von 9–17 Uhr und Fr 9–13 Uhr unter 0211-6170570. Außerhalb dieser Sprechzeiten: kostenfrei und anonym unter den folgenden Nummern: 0800 1110550 (Elterntelefon) und 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“)