Foto: LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com
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Was können Familien trotz Corona unternehmen?

19. März 2020,

Keine Schule, kein Sportverein, kein Chor. Freunde treffen geht auch nicht. Der normale Alltag ist während der Coronakrise völlig aus dem Takt. Was können Familien jetzt unternehmen, damit ihnen zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt? Wir haben ein paar Ideen gesammelt.

Nach draußen gehen – ohne anderen zu nahe zu kommen

Die Spielplätze sind geschlossen, aber die Wälder nicht. Wie wäre es dort mit einer Schnitzeljagd mit Kreidepfeilen? Außerdem gibt es viele tolle Spiele, die auch mit wenigen Menschen Spaß machen.

Pflanzen beim Wachsen zuschauen

Wer einen eigenen Garten oder Balkon hat, kann seine Kinder fürs Graben und Buddeln begeistern. Mit den Händen an der frischen Luft zu arbeiten, bringt jede Menge Entspannung und ein Erfolgserlebnis, wenn das erste zarte Grün aus der Erde sprießt. Viele tolle Ideen zum Gärtnern mit Kindern gibt es zum Beispiel auf Pinterest.

Zeig´ mir dein Projekt

Backen, ein eigenes Spiel ausdenken, das schwierige Flötenstück lernen, endlich mal das Bücherregal ausmisten, Ostereier bemalen, ein Video für Oma und Opa drehen. Auch für zu Hause gibt es jede Menge Ideen, was Kinder und Jugendliche mit der freien Zeit anfangen können. Der WDR Kiraka hat Jungen und Mädchen dazu aufgerufen, ihr Projekt zu posten. Daraus wird eine Sammlung vieler guter Ideen.

Basteln geht immer

… aber was denn bloß? Die Schwestern Ruth und Anne Löwenstein, zwei Spiel- und Lerndesignerinnen, haben extra für die Zeit mit der Corona-Pandemie die Website „geschwisterloewenstein“ entwickelt. Darauf veröffentlichen sie jeden Tag neue Spiel- und Basteltipps.

Auch der Ortsverband Recklinghausen des Kinderschutzbundes postet auf Facebook jeden Tag einen Basteltipp mit Dingen, die jeder zu Hause hat. Der Kinderschutzbund Siegen-Wittgenstein veröffentlicht ebenfalls täglich Tipps für Kinder: Auf Wiedersehen, Langeweile!

Corona Diaries: Das Leben in außergewöhnlichen Zeiten

Das Medienprojekt Wuppertal ruft junge Menschen dazu auf, ein Videotagebuch während der Coronakrise zu führen. Die Materialien werden (mit Einverständnis der Eltern) online veröffentlicht.